Die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft des FC Illmitz waren also gestellt, allerdings hatte der Verein in Zeiten des Wiederaufbaus mit schwierigen Rahmenbedingungen zu kämpfen.
Während heutzutage jeder Kicker meist zwei Paar Fußball-Schuhe besitzt, mussten die Kicker damals schon geschlossen zur Zuckerrüben-ernte antreten, um sich „Backler“ finan-zieren zu können. Diese waren dann eher mit Holzschachteln in Lederum-rahmung als mit angenehm passendem Schuhwerk vergleichbar.
Außerdem kostete die beschwerliche Anreise zu den Auswärtsspielen mit dem Traktor die Illmitzer mehr als nur Nerven. Zwei Schilling waren pro Partie zu entrichten, wollte man die Vereinsfarben in der Fremde vertreten. In der Wintervorbereitung trainierten die Spieler fast ausschließlich im Saal des Vereinslokals. 
Den sportlichen Erfolgen tat dies alles keinen Abbruch. In seiner ersten Meisterschafts-saison in der 2. Klasse belegte der FC Illmitz noch den siebenten Platz, dann aber ging es steil bergauf. 1956/57 folgte Rang drei und schon ein Jahr später wurde der Meistertitel geholt. Der FCI stand drei Jahre nach seiner Gründung in der 1. Klasse Nord.