Das Stadion des Heidebodens
 

Die erste Konsolidierungsphase war abgeschlossen, der Verein sowohl sportlich als auch finanziell etabliert. Also wandte sich die Klub-Führung neuen Projekten zu. Der alte Platz konnte den Anforderungen nicht mehr genügen, daher war eine Generalsanierung und Vergrößerung des Spielfeldes sowie eine Neugestaltung der Zuschauerräume unumgänglich.
Die Planungen für die neue Anlage begannen 1960. Wegen der erforderlichen Bittschreiben an verschiedene Verbände und Parteien kam der FCI, der während der Bauarbeiten „Am Anger“ spielte, übrigens zu seiner ersten Schreibmaschine. Der Ankauf war auf Grund der hohen Anschaffungskosten von 1.800 Schilling lange Zeit umstritten gewesen.
Durch die Unterstützung der Gemeinde, eine Finanzspritze aus den Toto-Mitteln des BFV von 60.000 Schilling und natürlich durch den großen Einsatz von Funktionären und Spielern konnte das Projekt realisiert werden.
Am 3. Juni 1963 wurde der neue Sportplatz seiner Bestimmung übergeben. Die feierliche Eröffnung erfolgte durch BFV-Präsident Paul Wagner, der das Schmuck-kästchen als „Stadion des Heidebodens“ bezeichnete. Anschließend trat der FC Illmitz vor 2.500 Zuschauern gegen den damaligen Staatsliga-Klub 1. Schwechater Sportclub an und verlor 0:8. Ein Jahr später war der Illmitzer Platz sogar Schauplatz eines internationalen Spiels. Am 4. Mai 1964 unterlag eine burgenländische Auswahl einem westungarischen Team vor 1.500 Schaulustigen 1:2.